Quedos Blog

Was wir so alles erleben...

Endlich, endlich ist es soweit. Im Februar 2016 hat mich der Verlag Dogs&Jobs angefragt, ob ich ein Buch über das Thema Therapiehund im Hospiz schreiben möchte.

Ich war total überrascht, aber auch glücklich als Team ausgewählt worden zu sein, und doch war es keine leichte Aufgabe für mich. Schließlich habe ich mich noch nie als Autor probiert. Umso glücklicher bin ich nun das fertige Buch präsentieren zu können!

Ich bin so gespannt, was Ihr dazu sagt! Es beschreibt meinen Weg im Umgang mit dem Tod, verschiedene, intime Momente und letztendlich unsere Einsätze im Kinderhospiz.

Es steckt viel Herzblut drin und wird eine ewige Erinnerung an Therapiehund Quedo sein, meinen Engel auf vier Pfoten!

Das Buch "Wenn Worte fehlen - Therapiehund Quedo im Hospiz" ist ab Donnerstag, 08.12.2016, über den Verlag, Amazon und die örtlichen Buchläden erhältlich!

https://www.amazon.de/Wenn-Worte-fehlen-Therapiehund-Hospiz/dp/3944473191/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1481833822&sr=1-1&keywords=wenn+worte+fehlen

http://dogsandjobs.de/2016/12/06/wenn-worte-fehlen/ http://www.therapiehund-quedo.de/images/jsn_is_thumbs/images/stories/blog/Wenn-Worte-fehlen-08-12-16.jpg

Wenn Worte fehlen 08 12 16

Die WDR Lokalzeit aus Düsseldorf hat uns beim Einsatz im Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland begleitet. Ich freue mich sehr über das Interesse an der tiergestützten Intervention mit Therapiehund Quedo. Es ist ein besonderer Beitrag entstanden, wie wir finden. Die WDR-Autorin Frau Andrea Obst hat es geschafft, Quedos Wirkung auf Eva, ihre Erkrankung und die Sorgen der Familie zu verknüpfen.

Wir sind stolz auf unseren Beitrag! Danke an die Familie Bornemann für die Bereitschaft am Beitrag mitzuwirken. Danke an das Regenbogenland für die Kooperation. Danke an den WDR. Danke Petra Albrecht für die herzliche Anmoderation. Danke Eva - Du bist ein Sonnenschein und Danke an meinen Engel auf vier Pfoten.

 

FrauGnoth08 2016Frau G. besuchen wir seit Frühjahr 2014 einmal wöchentlich zuhause. Sie liebt Hunde und hat vor langer Zeit auch verschiedene Hunde ihr eigen nennen dürfen, worüber sie gerne spricht.

Anfangs war Frau G. noch sehr aktiv und die Einsätze dienten der Aktivierung und Förderung der Motorik. Dies ist in letzter Zeit nicht mehr möglich. Sie wird nur noch für wenige Stunden am Tag in ihren Sessel gesetzt und schläft viel. Frau G. wird von einem Pflegedienst versorgt und eine liebe Betreuerin beaufsichtigt sie 24 Stunden zuhause.

Mit 91 Jahren und ihrer Demenz werden wir wöchentlich mit großer Freude empfangen. "Quedo! Ist das wirklich Quedo?", ertönt es, "ein guter Hund, so ein guter Hund!" fährt sie fort und streichelt Quedo. Auch Quedo steht mit der Rute wedelnd freudig vor der Dame. Nach der Begrüßung und ein paar wenigen Worten schiebe ich einen Hocker neben ihren Sessel, um Therapiehund Quedo ihr ganz nah zu bringen.

Frau G. streichelt Quedo, sie streichelt und strahlt übers ganze Gesicht.

Eva21 07 2016Quedo im Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland
und ein Wiedersehen mit großer Freude :-)

Auf dem Weg zum Regenbogenland werden wir schon freudigst von einem Mädchen empfangen. Es ist Evas Schwester, die bei unserem CenterTV-Dreh dabei war.

Angekommen im Gemeinschaftsraum kommt Eva strahlend auf Therapiehund Quedo zu und kann daraufhin auch nicht mehr von ihm lassen. Quedo wird geknuddelt, umarmt und geküsst. Bei der kleinen Eva setzt im Schlaf die Atmung aus, daher muss sie durch eine Trachealkanüle an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden, die für sie die Atmung übernimmt. Besondere Freude hat die Kleine an den bunten Bällen. Sie wirft die Bälle nacheinander für Quedo, der sie dann zurückbringt.

Wir wünschen der kleinen Eva alles Liebe und Gute!

FrauStieb14 07 2016Frau S. besuchen wir seit mehreren Jahren schon im Haus Fürstenwall. Sie freut sich jedesmal sehr über unseren Besuch und gehört zu den besuchten Senioren, wo man gerne viel mehr Zeit hätte. Ihre Familie wohnt in Namibia, sonst hat sie keinen mehr in in der Nähe wohnen.

Mit ihren über 90 Lebensjahren ist sie schon länger an dem Punkt angekommen, dass sie eigentlich nicht mehr leben will. Sie hat keine Angst vor dem Sterben, als Grüne Dame hat sie im selben Haus, wo sie jetzt ihren Lebensabend verbringt, viele Menschen beim Sterben begleitet.

Am 15. Juni 2016 bekam ich den Anruf einer Pflegeschwester, die mir mitteilte, dass Frau S. im Sterben liegt. Ich hatte speziell bei Frau S. um die Info in dem Fall gebeten und fand es wirklich toll, dass mir Bescheid gesagt wurde. Beim Besuch am nächsten Tag war Frau S. nicht mehr die, wie wir sie kannten - Völlig teilnahmslos und den Tod ins Gesicht geschrieben. Ihre Familie hatte für die kommende Woche den Besuch aus Namibia angekündigt.

Seit dem 16. Juni waren wir heute zum dritten Mal wieder im Haus Fürstenwall und meine erste Frage auf der Station lautet jedesmal "Was ist mit Frau S.?". "Sie lebt!", lautet die Antwort der Schwester und die Freude bei Frau S.über den Besuch ist wie immer groß. Zum zweiten Mal habe ich Therapiehund Quedo mit ihrer Zustimmung auf einem Laken zu ihr ins Bett gelagert, ganz nah Körper an Körper, so dass sie Quedo streicheln kann. Ein wunderbarer Moment, wenn sich beide tief in die Augen schauen.

Quedo nimmt von sich aus Kontakt zur Seniorin auf, ohne mit Lekkerlies dazu animiert zu werden. Das macht einen geprüften Therapiehund aus. Wir sind dem DATB e.V., Deutscher Ausbildungsverein für Therapie- und Behindertenbegleithunde, sehr dankbar für solche Momente.

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